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Wie würzt man ein Hänchen damit es schmeckt wie ein Wiesn-Hendl?

Wie auf der Wiesn!

Aktuell findet in München das bekannteste Volksfest der Welt statt, nämlich das Oktoberfest. Dieses beginnt jährlich Mitte bis Ende September mit dem traditionellen Bieranstich. Sobald dieser erledigt ist, gilt das Oktoberfest mit den Worte „O‘zapft is!“ ganz offiziell als eröffnet.

Mittlerweile lockt das bayrische Fest jährlich rund 6 Millionen Besucher aus der ganzen Welt an und das nicht nur aufgrund des guten, bayrischen Bieres. Klar, die ein oder andere Maß gehört definitiv zum Wiesnbesuch dazu, aber auch der Hunger muss gestillt werden. Oder anders gesagt: eine Grundlage für das Bier muss geschaffen werden. Eines der beliebtesten Gerichte neben Schweinebraten, Obatzten, Brezen und frisch geschnittenem Käse ist definitiv das Wiesn-Hendl. Es wird knusprig am offenen Feuer gegrillt, wobei es kontinuierlich gedreht wird ehe es dann heiß serviert. Wie die bayrische Delikatesse zubereitet und vor allem auch gewürzt wird erklären wir euch heute, das ist nämlich leicht auch zu Hause nachzumachen.

Wie würzt man ein Hendl damit es schmeckt wie auf der Wiesn?

Für zwei Personen braucht man eigentlich gar nicht viel. Am wichtigsten ist natürlich ein frisches Grillhendl mit etwa 1100 bis 1200 Gramm Gewicht, einen Bund glatte Petersilie, 100 Gramm Butter, Salz, Pfeffer und Wasser.

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Da die Massentierhaltung immer mehr zunimmt, sollte man an dieser Stelle unbedingt auf die Qualität des Fleisches achten. Das Tier sollte bestenfalls Bioqualität haben und nicht aus der Massentierhaltung kommen. Besser ist es bei Geflügel, dieses direkt in der Metzgerei oder aber auch beim Bauern des Vertrauens zu kaufen, um die kommerzielle Massentierhaltungsindustrie nicht zu unterstützen.

Wie grillt man ein Wiesn-Hendl

Zur Zubereitung wird das bereits ausgenommene Hendl erst gut gewaschen, sowohl von innen als auch von außen, und anschließend trocken getupft. Dann kann man auch schon beginnen, das Tier ordentlich zu salzen und zu pfeffern. Aber man sollte bitte auch hier darauf achten, dass auch die Innenseite des Fleisches gut gewürzt wird. Das Wiesn-Hendl schmeckt doch klassisch eher salzig und intensiv gewürzt. Weiterhin wird die grob gehackte Petersilie, zusammen mit etwa einem Esslöffel Butter im Inneren des Tieres verteilt. Man kann das fertig gewürzten Hendl dann natürlich eine Zeit ziehen lassen, allerdings ist das kein muss. Am besten, bzw. originalsten ist es natürlich, das Grillhendl direkt am offenen Feuer zu grillen. Wer keinen passenden Grill hat, kann aber natürlich auch ohne Probleme auf den Ofen zurückgreifen. Dieser muss auf 200 Grad vorgeheizt werden, nach ca. 10 Minuten kann man das Wiesnhendl dann für 20 Minuten in den Ofen schieben und braten. Man sollte die Außenhaut immer wieder mit Butter bepinseln, um eine leicht salzige Kruste zu erhalten und natürlich, damit sich das Hähnchen schön verfärbt. Nach den 20 Minuten sollte man entweder die Grillfunktion des Ofens einschalten, oder aber die Temperatur auf 225 Grad erhöhen und dem Hendl noch weitere 20 Minuten Zeit zum Backen geben.

Anschließend wird das Wiesnhendl mit einem großen Messer oder einer Fleischschere in zwei Hälften geteilt und kann dann auch direkt serviert werden.

Einfache Beilagen sind oft mehr!

Mit diesen Tricks gelingt das Wiesn-Hendl ganz bestimmt auch zu Hause. Als Beilage wird häufig nur eine einfach Semmel oder Breze serviert, natürlich passen auch ein Kartoffelsalat oder anderen Beilagen zu dem Gericht. Und natürlich sollte man ein kühles Bier in alter „Wiesentradition“ dazu trinken.

Ob das Wiesn-Hendl denn nun eigentlich mit den Fingern oder doch mit Besteck gegessen wird, ist ja schon lange ein heiß diskutiertes Thema auf der Wiesn. Wer mit Besteck isst hat den Vorteil dass er oder sie sich die Hände nicht schmutzig machen muss. Gleichzeitig kann es aber auch ganz schön umständlich sein, das zarte Hähnchenfleisch voll und ganz von den Knochen zu lösen. Im Endeffekt muss jeder selbst wissen, wie er sich leichter tut. Aber eins ist sicher, schmecken tut das Wiesn-Hendl so und so. Damit Prost und guten Appetit!

Über den Autor.

Würzy

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